Breierlei

Wie habe ich mich gefreut, als es im Breiseminar – ja, das gibt es tatsächlich- hieß, dass wir „so in einem Monat“ mit dem Breifüttern beginnen könnten. Nach der Gemüserecherche – was darf man wann verfüttern – folgte ein ausgedehntes Gegoogle nach Bioläden und Märkten in der mit Kinderwagen zu erreichenden Umgebung.

Endlich war die Zeit gekommen und ab ging es zum Pastina-aa-ken- und Karottenkauf in den Bioladen meines Vertrauens. Dünsten -ganz wichtig: niemals KOCHEN, ähm ja -, mit etwas Dunstwasser pürieren, Beikostöl dazu und loslöffeln.

Löffeln klappt wunderbar, macht ja auch Mama. Aber was, wenn sich die Futterluke nicht öffnet und auch nicht öffnen lässt? Mir klingt es im Ohr „Bloß kein Flugzeug!“.

Nach 14 Minuten – gefühlten 44 – höre ich mich „brummm“ brummen…. Zwecklos. Stattdessen klägliches Beschweren mit Krokodilstränchen.

Ok.Vielleicht keinen Hunger. Vielleicht morgen.

Ok. Vielleicht zu spät. Vielleicht übermorgen.

Hm. Ok. Vielleicht nächste Woche.

Na gut, machen wir einfach 4 Wochen Pause von etwas, das nochnichteinmal richtig begonnen hat.

Kurz und gut – denn das Thema ist so leidig gewesen, dass ich Euch die Episoden dazwischen ersparen möchte – ER ISST JETZT. Zwar alles nur mit untergemischtem Obstpüree und nur so kleingehäckselt, dass selbst ein Pathologe nicht mehr erkennen könnte, was drin ist. Aber juhu: Er ISST. Und ich steh da und püriere Obst wie am Fließband und singe freudig:

„Papaya, Papaya, Ananas, Banaaaanaaaa“ und freue mich über Bananen wie selbst vor 25 Jahren keiner!

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